Barrierefreiheit für Arztpraxen hilft helfen

Barrierefreiheit für Arztpraxen hilft helfen

Jede Arztpraxis ist von Natur aus der klassische Anlaufpunkt für Menschen mit Behinderung und Handicaps. Heißt: Barrierefreiheit für Arztpraxen hilft helfen und spielt im medizinischen Alltag eine große Rolle. Und das nicht ohne Grund. Immerhin gab es 2013  in Deutschland insgesamt 10,2 Millionen Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung. Allein 7,5 Millionen davon waren schwer behindert. Das belegen aktuelle Erhebungen des Statistischen Bundesamtes.  Im Vergleich dazu ist – laut Stiftung Gesundheit – lediglich ein Drittel der Arztpraxen in Deutschland mit Vorkehrungen zur Barrierefreiheit ausgestattet. Hier liegt noch erheblicher Handlungsbedarf in punkto Barrierefreiheit für Arztpraxen.  An dem wird jedoch permanent gearbeitet. Pläne für den Um- oder Neubau einer Arztpraxis sind dann für Mediziner eine praktische Gelegenheit, auch an die Barrierefreiheit  der neue Räumlichkeiten zu denken. Bekanntlich gibt es kein spezifisches Gesetz für die Barrierefreiheit in der medizinischen Versorgung. Aber einen Kriterienkatalog für den ungehinderten Zugang in Versorgungseinrichtungen. Zu den Kriterien gehören Punkte wie:

  • Ebenerdiger Zugang und Aufzug vorhanden
  • Behindertenparkplätze
  • Rollstuhlgerechter Aufzug
  • Höhenverstellbare Untersuchungsplätze
  • Barrierefreies WC
  • Orientierungshilfen für Sehbehinderte

Dennoch gibt es die rechtlichen Vorgaben zum barrierefreien Bauen und die sind im Bauordnungsrecht, das von den einzelnen Landesregierungen gestaltet wird, geregelt.

Wahr ist aber auch, dass es die absolut barrierefreie Arztpraxis nicht geben kann. Denn beispielsweise geraten  Allergiker in Konflikt mit Blindenhunden oder Leitlinien-Systeme für Sehbehinderte und Blinde stehen oft im Widerspruch zur möglichst schwellenarmen Ausstattung für Rollstuhlfahrer. Im Kern geht es aber darum, die Arztpraxis einer möglichst weiten Patientenschaft in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich zu machen.

Hier kommt die Stelle, an der der Mediziner bei Um- oder Neubau in punkto Barrierefreiheit für Arztpraxen kompetente Hilfe in Anspruch nehmen sollte. Denn solch ein Projekt braucht viel Kraft und Zeit, oder einen Experten, der sich von Berufs wegen mit solchen Anforderungen auskennt – der die örtlichen Vorschriften und Gegebenheiten berücksichtigt, der die Planungen unterstützt, sowie Fördermöglichkeiten sondiert und vorschlägt.

Foto: Pixabay

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