Von Patienten ein Smiley für die neue Praxis

Von Patienten ein Smiley für die neue Praxis

Die Praxis umbauen – ein ziemlich großer „Brocken“ für den Bauherrn

Wenn die eigene Praxis irgendwann aus allen Nähten platzt oder medizinische Leistungen hinzukommen und Raum brauchen – dann wird für den Arzt irgendwann aus einer vagen Idee der Plan: Er möchte die Praxis umbauen lassen, sie soll moderner und komfortabler werden.

Die eigene Praxis umbauen – bei diesen Projekten gilt es für den niedergelassene Mediziner meistens, einen ziemlich großen „Brocken“ zu stemmen. Bevor es nach Ausbau, Umbau und Einrichtung der Praxis am Ende bei der Schlüsselübergabe zufriedene Mienen gibt, sind einige Hürden zu nehmen. Anders gesagt: Das Smiley von Patienten genauso wie vom Praxisteam für die fertige, neue Praxis will erstmal verdient sein.
Fachleute halten es für das A und O solcher Vorhaben, dass bei Umbau und Einrichtung die Funktionalität, Gestaltung, Design und Lichtkonzept zusammenpassen. Das jedenfalls ist der rote Faden, der sich durch alle Phasen zieht: Vom optimalen Grundriss, über die Funktionsplanung, die Planung aller Versorgungsmedien, die Innenarchitektur bis zur Einrichtung. Aber: Was sollte der Mediziner als Bauherr beim Praxis umbauen u. a. wissen? Und: Was raten Experten für solche Projekte? Zuerst geht es vor allem um die baurechtlichen Vorschriften, die für Arztpraxen gelten und in die Planungen einfließen müssen. Das betrifft auch beispielsweise den Bauantrag für eine Nutzungsänderung. Wichtig zu wissen, dass es keine bundeseinheitlichen Regelungen gibt.  Jedes Bundesland hat eigene Verordnungen erlassen, die sich in Punkten unterscheiden können. Wie es die einzelnen Bundesländer handhaben, ist auch bei der jeweiligen kassenärztlichen Vereinigung zu erfahren.

Der gleiche Ansprechpartner in allen Projektphasen

Sind es größere Um- und Ausbauvorhaben, geht es nicht ohne die Unterstützung von Praxisbauspezialisten für das Praxis umbauen. Im Idealfall übernimmt der Experte seiner Wahl für den Mediziner komplett die Planung, Organisation, Koordination und Kontrolle des gesamten Vorhabens. Sicher ist das eine Frage der Kosten, doch in allen Phasen stets den gleichen Ansprechpartner zu haben, das zahlt sich am Ende meistens deutlich aus. In der Regel beginnt es mit Absprachen zu Wünschen und Anforderungen des Bauherrn. Der so ermittelte Bedarf fließt ein in die Entwicklung des Entwurfs – zunächst grob skizziert und mit möglichen Materialien bemustert. Der erste Entwurf ist fertig – doch im Laufe der Entwurfsentwicklung kommt er erfahrungsgemäß mehrfach auf den Prüfstand, muss modifiziert und angepasst werden.

Mit der Entwurfsplanung geht die Praxisraumplanung einher, für die auch geklärt sein muss, welche bautechnischen Voraussetzungen und baurechtlichen Vorgaben zu beachten sind. Außerdem fließen hier Aspekte wie behindertengerechte Ausstattung, separate Patienten- und Personaltoiletten, Personalumkleide und anderes ein.

Weiße Wände liegen voll im Trend

Immer mehr Arztpraxenbauer setzen bei der Projektplanung auf 3D-Darstellungen – so werden die neuen Räume visuell vorstellbar und vermitteln einen ziemlich realen Eindruck der künftigen Praxis. In dieser Phase fallen auch die Entscheidungen, welche Materialien der Bauherr für Möbeloberflächen, Fußböden, Türen, Dekostoffe auswählt. Oder wieviel Glas zum Einsatz kommt und den Praxischarakter ausmachen soll, welche Farben für Wand, Fenster, Boden ausgewählt werden. Auch, wie ein optimales Lichtkonzept aussehen soll. Dazu kommen Absprachen zu technischen Details und Ausstattungseinzelheiten.

Gutes Timing bei der Koordination der Handwerker

All das wiederum gehört zu den Grundlagen für Planung und Koordination der Termin- und Kosten-Aufstellung für den Handwerker-Einsatz. Dieser ist eine der anspruchsvollsten Etappen auf dem Weg zur neuen Praxis. Hier zählen die gut getimte Koordination, die fachliche und kapazitätsmäßige Kompetenz der Gewerke und ein optimaler Bauablaufplan. Gefolgt von der Möbelmontage und Einrichtung der Räumlichkeiten, die für den Bauherrn wohl zu den spannenden Phasen zählt. Denn: Die künftige Praxis nimmt Gestalt an, die Schlüsselübergabe rückt näher. Und dann sollte sich erweisen, dass sich der Weg zum Smiley von Patienten und Praxis-Team gelohnt hat.
Wo sicher einige Smileys an Praxisinhaber vergeben werden konnten, ist hier zu sehen:

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